Rückblick

Ein halbes Jahr ist mein Shop nun alt und ich bin einfach nur dankbar. Dankbar, für euch, die ihr meinen Blog abonniert habt! Dankbar, dass ihr bei mir bestellt und mir Vertrauen entgegen bringt. Dankbar, dass ich meine Leidenschaft wirklich zu meinem Job machen durfte. Dankbar, dass ich so viel positives Feedback bekomme. Dankbar, dass es Menschen gibt, die mir den Rücken stärken und die für mich mitdenken. Dankbar, dass ich immer weiter lerne und neue Erfahrungen mache. Dankbar, dass ich neue Menschen kennenlerne.

Und ich bin so gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt. Denn aller Anfang ist schwer. Auch wenn es viel Grund zur Dankbarkeit gibt, gibt es auch noch viele Dinge, die ich lernen muss. Was mir zum Beispiel schwer fällt, ist der Bereich Werbung. Das klingt für mich oft wie eine Art „Selbstbeweihräucherung“. Dabei möchte ich doch mit meinen genähten Werken durchaus Geld verdienen. Dazu gehört ein gewisses Marketing. In dem Bereich ist also noch einiges an Luft nach oben. Doch, wie schon vorher gesagt, bin ich so dankbar, dass es Menschen in meinem Umfeld gibt, die mir Tipps geben und mich gedanklich unterstützen und inspirieren.

Auch im Bereich des Nähens an sich gibt es Dinge, die ich jedes Mal neu dazu lerne. Und das erfüllt mich mit einer großen Zufriedenheit. Hätte mir jemand vor 5 Jahren gesagt, dass ich einmal einen Shop eröffne um meine genähten Taschen, Leseknochen, Geldbeutel, Schlüsselanhänger oder sonstiges zu verkaufen… Den hätte ich lediglich ungläubig angeschaut und abgewunken. Genäht habe ich schon ganz gern. Aber wenn ich mir heute die Dinge anschaue, die ich hergestellt habe… da kann ich nur lachen. Doch sehe ich dort, dass eine Entwicklung stattfindet. Und das erfüllt mich sehr. Nichts ist so schlimm wie Stillstand. Daher bin ich auch dankbar für die Ermutigungen, die ich zur Erfüllung dieses Traumes bekommen habe.

Was ich ebenso lernen muss: wenn mich jemand nach meinem Job fragt, dann antworte ich immer noch: „Ich bin Hausfrau und Mutter.“ Erst dann fällt mir auf, dass ich ja nun seit gut 6 Monaten selbständig bin mit einem Kleinunternehmen. Wie krass, bitte, ist das denn???? Niemals hätte ich das für möglich gehalten. Buchhaltung, Organisation, Ordnung und so weiter sind für mich große Herausforderungen. Doch es macht mir sogar Spaß, Rechnungen zu schreiben, Listen zu führen, Ordnung in meinen Unterlagen zu halten. Ich kenne mich da selbst gar nicht wieder!

Manchmal kommt es mir noch vor wie ein Traum. Dann muss ich mich zwicken und mir sagen: du hast was gewagt! Du bist aus deiner Komfortzone ausgebrochen und hast einen Traum wahr werden lassen. Und ich stehe wieder nur dankbar und staunend vor meinem Traum und möchte ihn noch ganz lange träumen.

Und ich danke dir, dass du ein Teil davon bist, ohne den es überhaupt nicht möglich wäre, zu träumen!!!!

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4 thoughts on “Rückblick

  1. Liebe Astrid, wie du deine Dankbarkeit ausdrückst und für andere spürbar werden lässt, rührt mich sehr an! Dankbarkeit führt zur Freude und Zufriedenheit im Herzen und das ist wunderbar!!! Super finde ich auch, wie du deine Erfahrungn reflektierst! Ich wünsche dir sehr, dass dich deine Kreativität weiterhin freudig STIMMT und mit Zufriedenheit erfüllt.
    Deine Schwierigkeiten bezüglich Werbung kann ich gut verstehen…Kannst du nicht deine kleinen Visitenkarten irgendwo auslegen? ( Buchhandlung, APOTHEKEN, Arztpraxen usw) Ansonsten drängst du dich ja niemanden AUF…

    In diesem Sinne: Weiter so
    Sagt dir Anne😃

    1. Liebe Anne! Vielen Dank für deine Worte! Und deine Anregungen 💕
      Das ist eine gute Idee!
      Ganz liebe Grüße aus dem Süden💖

  2. Ohja, die „liebe“ KOMFORTZONE. Jemand hat mal gesagt „live BEGINNS at the endlich of your comfortzone“. Ich glaube, DAS stimmt. Und ich muss mich auch immer wieder dran erinnern, den Sprung zu WAGEN. Es ist voll ermutigend, dass du so ehrlich darüber schreibst. Danke!

    1. Liebe Babs! Vielen Dank für deine Rückmeldung!
      Wir müssen uns immer weiter bewegen. Denn ehrlich: nichts ist so schlimm wie ein Stillstand, oder? Das merke ich ganz klassisch im Stau😉
      Und jedes Mal, wenn ich mich weiter bewege, bedeutet es einen Schritt aus meiner Komfortzone. Manchmal ist es einfach, manchmal aber auch schwierig. Dennoch ist es immer lehrreich😊
      Liebe Grüße, Astrid

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